F.X.-Mayr-Kur

Die F.X.-Mayr-Kur wurde durch den Arzt Franz Xaver Mayr entwickelt und stellt eine besondere Form des Fastens da. Diese Kur ist besonders für Menschen mit Magen- und Darmerkrankungen geeignet, weil sie sehr schonend ist.

Grundlage der F.X.-Mayr-Kur sind alte Brötchen, Milch sowie Tee und Honig. Wie bei klassischen Heilfastenkuren auch, wird zu Beginn der Kur der Darm entleert. Dies kann über Bittersalz und Einläufe geschehen. Anschließend kann die eigentliche Fastenkur beginnen.

Hierbei wird morgens ein Stück von einem alten Brötchen abgebissen und dieses so lange gekaut, bis es völlig flüssig ist. Die Enzyme im Speichel verdauen das Brötchen quasi vor und machen es so für den Magen sehr gut verträglich. Wenn der Bissen wirklich flüssig geworden ist, nimmt man einen kleinen Schluck Kuhmilch und durchmischt diese mit dem Brötchen im Mund. Das ganze kann ruhig eine Weile dauern, denn die Enzyme des Speichels sollen das Gemisch gut vorverdauen.

Dann schluckt man alles herunter und nimmt den nächsten Bissen vom Brötchen und wiederholt den Vorgang. Dies macht man so lange bis man kein Hungergefühl mehr hat. Zum Mittag wiederholt sich diese Prozedur. Wichtig ist, dass man erst dann anfängt das Brötchen-Milch-Gemisch zu essen, wenn man wirklich stark hungrig ist.

Am Abend isst man keine Brötchen und auch keine Milch mehr, sondern muss sich mit dem Löffeln von Tee zufrieden geben. Der Tee wird mit ein wenig Honig vermischt. Der Tee sollte nicht getrunken, sondern wirklich gelöffelt werden. Wichtig ist, dass man bei der F.X.-Mayr-Kur, genau wie bei jeder anderen Fastenkur, viel gesundes Wasser trinkt.

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