Gemüsefasten

Gemüsefasten ist genau genommen keine richtige Fastenkur. Dennoch kann das Gemüsefasten einen wertvollen gesundheitlichen Beitrag leisten.

Tatsache ist, dass in der heutigen Ernährung Ballaststoffe fehlen und zu wenig natürliche Vitamine aufgenommen werden. Außerdem ernähren wir uns häufig mit Lebensmitteln, die den Körper übersäuern.

Ein kurzzeitiges Gemüsefasten kann helfen, diese Fehlentwicklung zu korrigieren. Wer anders als beim klassischen Fasten nicht völlig auf die Aufnahme fester Nahrung verzichten will, der kann einmal ausprobieren, ob das Gemüsefasten etwas für ihn ist.

Beim Gemüsefasten wird, wie der Name schon vermuten lässt, ausschließlich Gemüse gegessen. Das Gemüse kann sowohl roh als auch gedünstet verzehrt werden. Am besten ist es, einen Teil roh zu essen undjeden Tag auch gekochtes bzw. gedünstetes Gemüse zu essen.

Für einen Körper, der ansonsten kaum Gemüse gewöhnt ist, empfiehlt sich mehr gekochtes und gedünstetes Gemüse zu essen, weil dieses leichter verdaut werden kann. Mehr Vitamine sind aber natürlich in der Rohkost enthalten. Wichtig ist während des Gemüsefastens kein Obst zu essen. Obst enthält in der Regel mehr Zucker als Gemüse.

Das Gemüsefasten kann zwei bis drei Tage durchgeführt werden, oder auch eine Woche andauern. Alles darüber hinaus sollte mit einem Arzt abgesprochen werden.

Gemüsefasten eignet sich auch wunderbar für die Entlastungszeit vor einer Heilfastenkur. Der Körper kann sich so schon vor der eigentlichen Heilfastenzeit von giftigen Stoffen befreien. Während des Gemüsefastens sollte kein Alkohol, Nikotin oder Koffein zu sich genommen werden.

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