Heilfasten nach Hildegard von Bingen

Heilfasten nach Hildegard von Bingen ist eine sehr bekanntes und erfolgreiches Fastenkonzept welches von der Äbtissin Hildegard von Bingen im Mittelalter entwickelt wurde.

Bei dieser Heilfastenkur geht es nicht nur um die heilende und gesundheitsfördernde Wirkung des Fastens auf den Menschen, sondern auch um eine geistig-spirituelle Komponente bei der der Fastende zu sich und zu Gott finden soll.

Grundsätzlich folgt das Fasten nach Hildegard von Bingen den Grundsätzen die auch bei anderen Heilfastenkuren zum Einsatz kommen. Zu Beginn der Fastenkur wird abgeführt. Bei dieser Heilfastenform geschieht dies durch eine spezielle Ingwerzubereitung die abführend wirkt.

In einer ersten Phase wird die Ernährung auf Dinkelprodukte sowie Obst und Gemüse umgestellt. Diese Ernährung ist sehr gesund und kann im Prinzip von jedem durchgeführt werden.

In einer zweiten Phase wird dann täglich eine Fastensuppe gegessen die hauptsächlich aus Kräutern und Gemüse besteht. Je nach Bedarf wird diese Fastensuppe ein bis zwei Mal täglich gegessen. Zusätzlich zu dieser Fastensuppe wird ungesüßter Fencheltee getrunken. Dieser ist basisch und wirkt einer Übersäuerung entgegen.

Danach folgt eine Aufbauphase die mindestens zwei Tage gehen sollte. Besser sind aber sieben Tage um den Körper nicht zu viel auf einmal zuzumuten.

Besonders geeignet ist das Fasten nach Hildegard von Bingen sicherlich für Christen, die neben einer gesundheitlichen Verbesserung auch religiös motiviert sind.

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