Saftfasten

Beim Saftfasten wird dem Körper neben Wasser und ungesüßten Teesorten auch Saft zur Vergügung gestellt. Das Saftfasten stellt eine etwas mildere Fastenform als beispielsweise das Fasten nach Buchinger dar.

Während dem Körper beim klassischen Heilfasten fast alle Kalorien aus Kohlenhydraten vorenthalten werden, erhält der Körper beim Saftfasten diese aus dem Fruchtzucker der Säfte.

Ein Liter Fruchtsaft hat ungefähr 450 Kalorien. Beim Saftfasten wird 1 bis 1,5 Liter Fruchtsaft über den Tag verteilt getrunken. Der Körper bekommt also ein Minimum an Kohlenhydraten aus dem Obstsaft.

Dies hat den Vorteil, dass der Körper den Stoffwechsel nicht zu stark nach unten fährt und man weniger negative Nebenerscheinungen hat. Der Nachteil dieser Fastenform liegt aber darin, dass der Körper nicht vollständig auf den Modus "Ernährung von innen” umschaltet und so viele positive Entgiftungs- und Entschlackungsprozesse ausbleiben.

Ein weiteres großes Plus ist, dass der Körper während des Saftfastens mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt wird. Dies beugt Mangelerscheinungen vor und hilft dem Stoffwechsel besser zu arbeiten. Außerdem sind ungesüßte Frucht- und Gemüsesäfte basisch und wirken einer Übersäuerung des Körpers entgegen.

Saftfasten stellt sicherlich kein klassisches Heilfasten dar, ist aber dennoch eine sehr gute Möglichkeit den Körper auf schonende Weise zu entlasten. Ein Saftfastentag pro Woche könnte vielen Menschen helfen, sich gesünder und besser zu ernähren und entlastet den Stoffwechsel.

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