Schleimfasten

Schleimfasten ist die ideale Fastenform für Menschen mit Magen- und Darmproblemen und für alle die keine Muskulatur während des Fastens verlieren wollen.

Der Begriff Schleimfasten hört sich erst einmal etwas ekelig an. Mit Schleim ist in diesem Zusammenhang feiner Getreidebrei aus Reis, Haferflocken oder Buchweizen gemeint.

Aus diesen drei Getreidesorten lässt sich eine schleimige Flüssigkeit kochen, die viele Nährstoffe enthält und sehr gut sättigt.

Ein großer Nachteil dieser Fastenmethode ist sicherlich das nicht gerade berauschende Geschmackserlebnis. Haferflockenschleim ist zwar sehr nahrhaft und bekömmlich, dafür geschmacklich aber eher dürftig. Wer damit kein Problem hat kann Schleimfasten einmal ausprobieren.

Anders als beim klassischen Heilfasten wird der Körper mit Kohlenhydraten und Eiweißen versorgt und leidet kaum Mangel. Dafür finden viel weniger Entgiftungs- und Entschlackungsprozesse statt.

Auch Sportler und Menschen deren Hauptmotivation das Abnehmen ist können vom Schleimfasten profitieren, denn bei dieser Fastenform wird kaum Muskulatur abgebaut, so dass zwar schnell abgenommen wird, aber praktisch kein JoJo-Effekt besteht.

Wer das Schleimfasten durchführen will, sollte eine Woche lang morgens, mittags und abends einen Teller Haferschleim löffeln und sich täglich viel bewegen. Das Schleimfasten eignet sich auch sehr gut für Entlastungstage vor einer Heilfastenkur, weil es die normale Ernährungsweise durchbricht und den Körper sehr gut auf den Nahrungsverzicht vorbereitet.

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