Schrothkur

Die Schrothkur wurde von Johann Schroth entwickelt. Bei der Schrothkur wird eine basische, salz- und fettarme, sowie eiweiß reduzierte Kost gegessen und die tägliche Kalorienzufuhr erheblich eingeschränkt.

Phasen an denen viel und wenig getrunken werden darf wechseln sich ab. Zusätzlich dazu kommen verschiedene Wärmeanwendungen zum Einsatz.

Während der Schrothkur ist auch das Trinken von Alkohol erlaubt. Die Belastung für den Kreislauf vertragen viele Menschen auf Grund des Flüssigkeitsmangels nicht. Es gibt keine Entlastungs- und Aufbautage.

Meiner Meinung nach ist die Schrothkur keine sinnvolle Kur, wenn man wirklich etwas für seine Gesundheit tun möchte. Auf Grund ihrer Eigenschaften ist sie für viele Menschen nicht geeignet und sie bietet keinerlei Vorteile im Vergleich zu anderen Heilfastenkuren.

Größter Kritikpunkt ist die viel zu geringe Flüssigkeitsmenge und der fehlende Lerneffekt bei der Schrothkur.

Ich möchte nicht anzweifeln, dass Menschen mit dieser Kur ihre Gesundheit verbessern können, aber dieses Konzept ist erstens kaum konkurrenzfähig zu anderen Heilfastenkuren und außerdem nicht für Menschen geeignet, die zu Hause fasten möchten.

Allein die Tatsache, dass während der Schrothkur Alkohol getrunken werden kann und soll, verhindert zahlreiche Entgiftungs- und Regenerationsprozesse, die normalerweise Bestandteil einer jeden gesundheitsorientierten Heilfastenkur sein sollten. Außerdem lernt der Fastende bei dieser Fastenform praktisch nichts über gesunde Ernährung. Dies führt dazu, dass schlechte Gewohnheiten bleiben und der Kureffekt nach kurzer Zeit verpufft.

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